Ceris Burns, Marketing Manager bei Kennedy Hygiene Products, betrachtet mit nüchternen Augen die Welt der Damenhygiene.
Ich kann mich an einen Freund erinnern, der mir anvertraute, dass er lange Zeit glaubte, dass Frauen lediglich ein Tampon pro Monat verwenden! Er blieb in diesem Glauben, bis zu dem Zeitpunkt, als er mit seiner Freundin zusammenzog und einen wahren Crash-Kurs erlebte. Ja, Frauen können sogar einen recht ansehnlichen Geldbetrag für den monatlichen Bedarf an Damenbinden und Tampons ausgeben. Im Durchschnitt benutzt eine Frau Zeit ihres Lebens ungefähr 10 000 verschiedene Damenhygieneartikel!
Um so manch armem Kerl, wie auch meinem Freund, zur Hilfe zu kommen, ist es meines Erachtens meine Pflicht, den männlichen Lesern einen Einblick in einige der geheimen Horrorszenarien zu gewähren, welche Frauen monatlich in öffentlichen Waschräumen erleben.
Es ist wieder der monatliche Augenblick da, wo Sie einige Stunden nach der letzten Kontrolle dieses Gefühl bekommen. Sie verspüren eine innere Unruhe, wiegen sich unauffällig hin und her und entschließen sich, vielleicht besser daran zu tun, einen Waschraum aufzusuchen, bevor es peinlich wird. Im Waschraum angelangt, ist manchmal kein Damenhygiene-Behälter in Sicht. Oft ist dies zwar der Fall, was aber nicht heißen soll, dass wir ihn auch benutzen. Wir sind in dieser Beziehung sehr eigen, manchmal fast kleinlich. Ist der zur Verfügung gestellte Behälter nicht genau so, wie wir es erwarten, werden wir ihn sicherlich nicht benutzen.
Ist der Behälter verschmutzt oder nicht robust genug, müssen wir ihn irgendwo anfassen; oder ist er schwer zu erreichen/zu öffnen oder in irgendeiner Weise unpraktisch, so werfen wir den benutzten Hygieneartikel in die Toilette, spülen und verlassen den Waschraum. Wir haben dabei zwar ein bisschen schlechtes Gewissen; wenn aber die Einrichtung den Anforderungen nicht entspricht, warum sollten wir uns dann an die Regeln halten?
Sie finden eine mit einem Behälter ausgestattete Kabine und wollen das Notwendige erledigen. Sie nehmen Ihre bevorzugte Position ein, sei es aufrecht oder leicht gehockt (und achten darauf, dass Ihre nackte Haut auf keinen Fall mit der Toilettenbrille in Berührung kommt). Sie entfernen den gebrauchten Hygieneartikel und wollen ihn so rasch als möglich entsorgen, um ihn durch einen Neuen ersetzen und den Waschraum verlassen zu können.
Und jetzt geht der Spaß los….Sie befinden sich immer noch in der Hocke oder im Stehen. In der Hocke, schmerzen Ihre Beine und Sie wissen, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis diese nachgeben und Sie die gefürchtete Toilettenbrille berühren. Als Nächstes erleben Sie sehr wahrscheinlich eines der nachfolgend beschriebenen Szenarien:
Horrorszenario 1 - Sie werfen einen Blick zum Damenhygiene-Behälter. Igitt, den fasse ich nicht an. Er ist schmutzig und gebrauchte Damenbinden quellen aus dem Deckel. Gelingt es mir, ihn zu öffnen, ohne damit in Berührung zu kommen? Keine Pedale, kein elektronisches Öffnen. Ich werde etwas Toilettenpapier nehmen und ihn damit öffnen... Leer. Sie geben auf, drehen sich herum und werfen den gebrauchten Hygieneartikel in die Toilette.
Horrorszenario 2 - Sie werfen einen Blick zum Damenhygiene-Behälter. Igitt, den fasse ich nicht an. Ah, alles ist in Ordnung; er hat eine Pedale. Heute sind Sie müde, die Toilettenbrille sieht sauber genug aus, um sich darauf zu setzen. Sie versuchen, die Pedale zu bedienen, können sie aber mit dem Fuß nicht herunterdrücken, ohne aufzustehen und sich herumzudrehen, wobei der Tampon gefährlich in der Hand hin und her pendelt. Nach einigen Versuchen geben Sie auf und werfen ihn in die Toilette. Sie erspähen einen anderen Behälter außerhalb der Kabine, es gibt aber keine Hygienebeutel in der Kabine. So ähnlich Sie auch einer Katze sein mögen, ist Ihnen nicht danach, Ihren „Fang" den vor der Kabine wartenden Personen offen zu zeigen.
Der glückliche Ausgang - Sie werfen einen Blick zum Damenhygiene-Behälter. Wau, das ist schick. Ein glänzendes, makellos sauberes, elegant kleines Modell. Kein Abfall sichtbar. Es ist nicht notwendig, sich in Richtung des Behälters zu drehen; er hat eine schöne, schmale Form und passt unauffällig neben die Toilette. Es gibt auch einen passenden Hygienebeutelspender. Sie stecken die Damenbinde in einen Hygienebeutel. Manuelles Öffnen oder Pedale? Heute haben Sie die Wahl. Sie entscheiden sich für die Pedale, denn Sie stehen. Der Deckel öffnet sich. Ein attraktives Design – Sie haben keinen Einblick in das Innere des Behälters. Sie lassen den unangenehmen Hygieneartikel hineinfallen, legen eine saubere Damenbinde ein, ziehen sich an und verlassen den Waschraum. Welch eine Freude, denken Sie sich, nächsten Monat werde ich diesen Waschraum bestimmt wieder benutzen.
Spaß beiseite, oft ist es wirklich keine sehr angenehme Erfahrung. Nichts rechtfertigt das Fehlen geeigneter Waschraumeinrichtungen in einem Unternehmen – die neu konzipierten Behälter können problemlos die oben beschriebenen, unangenehmen Szenarien vermeiden. Neben der Tatsache, dass eine geeignete Waschraumausstattung Wohlwollen und Treue seitens der Angestellten und Kunden schafft, bedeutet dies auch, dass ein Unternehmen das Gesetz respektiert.
Gut informierte Geschäftsleute sind sich bewusst, dass der Nutzen einer geeigneten Waschraumausstattung in Bezug auf Damenhygiene weitaus mehr Gewicht hat als die damit verbundenen Kosten. Wie meine oben beschriebenen, humorvollen Szenarien unterstreichen, sollte ein Unternehmen besonderen Wert darauf legen, für geeignete Einrichtungen zu sorgen, welche Frauen auch benutzen wollen. Ein Unternehmen ist davon überzeugt, sich an das Gesetz zu halten, bricht es aber indirekt, wenn seine Kunden die Einrichtung nicht benutzen. Herr Melzer vom Hygienefachhandel & Service Melzer erläutert seine Kriterien für die Auswahl eines geeigneten Behälters: „Bei der Wahl eines Damenhygiene-Elements ziehen wir nicht nur den problemlosen Servicezugriff, sondern auch das praktische Funktionieren in Betracht, und zwar vom Standpunkt der Benutzerin aus gesehen. Laut unseren Untersuchungsergebnissen, wollen Frauen ihren Damenhygieneabfall so schnell und hygienisch wie möglich entsorgen. Behälter mit Pedale oder berührungsloser, elektronischer Steuerung schneiden aus diesem Grunde besonders gut ab."
Und wie sieht die Zukunft aus? Eine Kombination aus neuem, innovativem Behälter-Design, erfahrenen Dienstleistern für Waschraumhygiene und wohlwollenden Unternehmen deutet scheinbar auf weitaus mehr Szenarien mit glücklichem Ausgang als auf Horrorgeschichten hin.
Fundsachen
Ungewöhnliche Fundobjekte aus Damenhygiene-Behältern
Bananenschalen
Schokoladenriegel
Brieftaschen
Geldbeutel
Wodkaflaschen
Spritzen
Kleider
Liebesbriefe
Schwangerschaftstests
Kot
Schuhe
Stiefel
Es kommt oft vor, dass Frauen die Damenhygiene-Behälter nicht benutzen, wenn sie dies aber tun, entsorgen sie nicht immer nur Damenhygieneabfälle .... „Wir staunen über das, was wir manchmal in den Behältern vorfinden. Brieftaschen und Geldbeutel, Bananenschalen und in Fabriken haben wir, so schwer es zu glauben sein mag, sogar neue Stiefel gefunden. Was allerdings ernster zu nehmen ist; manchmal finden wir auch Spritzen." Herr Melzer vom Hygienefachhandel & Service Melzer.
Kundenservice mit hohem Risiko
Die Benutzung von Damenhygiene-Behältern ist oftmals unangenehm; der Kundenservice kann aber noch ernsthaftere Probleme hervorheben. Melzer fährt fort: „Es gibt Bereiche, wo der Kundenservice von Damenhygiene-Behältern mit hohem Risiko verbunden ist. Denken Sie beispielsweise an öffentliche Toiletten und Hilfszentren für Obdachlose. Hin und wieder finden wir gebrauchte Spritzen von Drogensüchtigen in den Behältereinsätzen. Unsere Kundendienstmitarbeiter werden in diesen Bereichen zu äußerster Vorsicht beim Berühren der Einsätze gewarnt. Wir führen eine 100%-ige Kontrolle der ausgewechselten Einsätze durch. Das heisst, dass wir unseren Kunden und Endverbrauchern einen zusätzlichen Service anbieten können. Durch das Auswechseln der Einsätze können wir den Inhalt überprüfen, auf die Kunden zurückkommen und diese auf etwaige Probleme aufmerksam machen, derer sie sich in ihrem Unternehmen nicht unbedingt bewusst sind."
Ende
For further information please contact Ceris Burns International Marketing Manager on 01825 768141 or cburns@kennedy-hygiene.com